Wir sind DAS Haus und DER Kompass bei MS in der Schweiz.
Mit unseren umfassenden Dienstleistungs- und Entlastungsangeboten begleiten wir Betroffene in allen Lebensphasen – neutral, pharmaunabhängig und ISO-zertifiziert.
Häufig gelesen
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Ich bin Margot Rust, 55 Jahre, und versuche, aus schlechten Erfahrungen etwas Positives zu formen. Ich habe Damen- und Herrencoiffeuse gelernt und den…
Diagnose MS erhalten?
Über die MS-Infoline beraten wir kompetent, neutral und kostenlos.
Leben mit MS
Das Leben mit MS fordert Betroffene und Angehörige stark und betrifft Familie, Partnerschaft, Ernährung, Psyche, Freizeitgestaltung und das Berufsleben.
Freiwillig engagieren
Tragen Sie mit Ihrem freiwilligen Einsatz dazu bei, die Lebensqualität von MS-Betroffenen zu verbessern.
Forschung
Hier finden Sie aktuelle und verständliche Informationen über die MS-Forschung, Studien, Publikationen und unterstützte Projekte.
Aus der Forschung
Ziel der Forschung bleibt nach wie vor, Multiple Sklerose eines Tages zu heilen.
Kommende Veranstaltungen
Stöbern Sie durch unsere Veranstaltungen und Weiterbildungen und finden Sie Ihr passendes Angebot.
- 31. Juli 2026, 11:00 Uhr bis 8. Dezember 2026, 17:00 Uhr
- in der ganzen Schweiz
- MS-Betroffene, Angehörige, Freiwillige, Fachpersonen
- 8. Oktober 2026 | 13:30 bis 16:45 Uhr
- Valens (SG)
- MS-Betroffene, Angehörige
- 10. Oktober 2026 | 10:00 bis 12:00 Uhr
- Stiftung Wagerenhof, Asylstr. 24, 8610 Uster
- MS-Betroffene, Angehörige
Regionalgruppen
Bei unseren Regionalgruppen können Sie unter Gleichgesinnten sein, sich austauschen und zusammen Ausflüge unternehmen.
Häufige Fragen
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Was ist Multiple Sklerose (MS)?
MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), die meist im frühen Erwachsenenalter auftritt. Die genaue Ursache von MS ist trotz intensiver Forschung nach wie vor nicht bekannt.
Bei 80% der Betroffenen zeigen sich die ersten Symptome im Alter von 20 - 40 Jahren. Es können vielfache Symptome und Behinderungen einzeln oder in Kombination auftreten. Die Störungen betreffen verschiedene Körperfunktionen wie zum Beispiel Seh- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen an Beinen, Armen und Händen, Schmerzen sowie Blasen- und Darmstörungen. Viele MS-Betroffene leiden zusätzlich unter grosser Müdigkeit, Sensibilitätsstörungen und Konzentrationsschwächen.
Die heute existierenden Therapieangebote können den Verlauf der Krankheit nur mildern, bei einigen MS-Betroffenen wirken sie gar nicht.
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Bedeutet Multiple Sklerose ein Leben im Rollstuhl?
Nein, nur weniger als die Hälfte der Betroffenen benötigt im Verlauf der Krankheit einen Rollstuhl, und dies nicht permanent.
Bei starken Gehbehinderungen kann der Rollstuhl auch hilfreich sein, indem er eine grössere Bewegungsfreiheit sicherstellt und damit eine bessere Teilnahme am Sozialleben ermöglicht.
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Was sind die häufigsten Beschwerden zu Beginn einer MS?
Das ist von Patient zu Patient sehr verschieden. Zu den häufigen Erstsymptomen einer MS gehören: Sehstörungen, Doppelbilder, Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen, Gang- und Gleichgewichtsstörungen und Kraftlosigkeit.
>> Mehr zu den Symptomen bei MS
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Wie sieht die medizinische Behandlung aus?
Die MS-Behandlung basiert auf drei verschiedenen Ebenen:
- Die Basistherapie ist eine Dauertherapie und wirkt mindernd auf die MS und das Fortschreiten der Krankheit.
- Die Schubtherapie wird im Schub verabreicht und lindert die akute Entzündung und Symptome.
- Symptome werden individuell mit entsprechenden Medikamenten und/oder z.B. Physiotherapie behandelt.
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Komplementärmedizinische Behandlung – was weiss man?
Es gibt zahlreiche Methoden aus der Komplementärtherapie - und medizin, die auch bei MS eingesetzt werden. Bisher fehlt aber der wissenschaftliche Nachweis, dass diese Therapien den Krankheitsverlauf bremsen.
Für einzelne Symptome und in Begleitung einer schulmedizinischen Betreuung können die Komplementärtherapie und/oder -medizin einiges bieten. Betroffene haben die schwierige Aufgabe, die richtige Therapie zu finden und sollten dabei stets auf die Kosten achten.
>> Mehr zu ergänzenden Therapieformen
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MS und Kinderwunsch – was muss ich beachten?
Eine Multiple Sklerose ist kein Grund, auf Kinder zu verzichten.
Medizinisch gesehen spricht nichts gegen eine Schwangerschaft und Geburt bei MS. Am besten ist es, wenn die Schwangerschaft in einer ruhigen Phase der Erkrankung stattfindet und einer stabilen Partnerschaft entspringt. Besprechen Sie mit Ihrem Neurologen, ob Medikamente vorher abgesetzt werden müssen. Der Neurologe und die Gynäkologin sollten im fachlichen Austausch stehen.
>> Mehr zur Schwangerschaft bei MS
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Wie erkläre ich meinem Kind MS?
Für Kinder stellt der Umgang mit MS im eigenen Umfeld eine besondere Herausforderung dar, aber auch für Eltern mit MS, die ihren Kindern die Krankheit erklären müssen.
Videos «MS kindergerecht erklärt»
Kinder sollen über die Erkrankung kindsgerecht informiert werden. Unsere Kinderwebseite spricht vor allem Kinder von 6 bis 11 Jahren an. Begleitet von Figuren, führt die Seite unterhaltsam und spielerisch durch ausgewählte Themen und Alltagssituationen.
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Sag ich’s meinem Arbeitgeber?
Bei bestehendem Arbeitsverhältnis besteht keine gesetzliche Mitteilungspflicht. Es ist jedoch wichtig zu überlegen, wann und wem im Betrieb die Diagnose mitgeteilt werden sollte.
Zu Bedenken gilt, dass das Vertrauen, die Kollegialität oder die Arbeitsplatzgestaltung eine wichtige Rolle spielen im Arbeitsverhältnis. Resultieren aus den Beschwerden jedoch Gefahren für sich oder andere (Beispiel Kranfahrer mit Gleichgewichtsstörungen und Sehstörungen), ist eine Mitteilung angezeigt. Einem zukünftigen Arbeitgeber muss alles, was auf die Ausübung der Stelle Einfluss hat, mitgeteilt werden.
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Wie bin ich finanziell abgesichert?
Das hängt von Ihrer aktuellen Situation ab und kann nicht generell beantwortet werden. Es lohnt sich ein Gespräch mit unseren Sozialberaterinnen und Sozialberatern zu suchen, um im Dschungel der Sozialversicherungen nicht den Überblick zu verlieren.
Nur so viel:
Bei Arbeitsunfähigkeit sollten Sie in einem bestehenden Arbeitsverhältnis üblicherweise An-spruch auf Krankentaggelder/Lohnfortzahlung besitzen. Dieser ist abhängig von gesetzlichen Vorgaben, Arbeitgeber und Art des Arbeitsverhältnisses.Sind Sie arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht: Bitte Übertritt in eine Einzeltaggeldversi-cherung prüfen, dies ist innert 30 Tagen nach Austritt ohne Gesundheitsprüfung möglich.
Die Invalidenversicherung unterscheidet zwischen Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit. Dies ist wichtig zu wissen. Erst bei bestehender Erwerbsunfähigkeit werden Rentenansprüche geprüft.
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Wer hilft mir?
Die MS-Gesellschaft ist für Sie da!
Scheuen Sie sich nicht, frühzeitig (d.h. schon bei Diagnoseverdacht oder bestätigter Diagnose) den Kontakt zu unseren Beraterinnen und Beratern zu suchen. So vermeiden Sie mögliche missliebige Entwicklungen und haben in schwierigen Situationen einen Ansprechpartner.
Für den Erstkontakt wählen Sie unsere MS-Infoline: 0844 674 636